Die Prinzessin und der Horst
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Leseprobe

Eske.

Über Monas Buch will ich nichts mehr wissen. Immerhin ist sie gesundheitlich wieder so hergestellt, daß ich kein schlechtes Gewissen habe, ihr schlechtes Gewissen schamlos auszunutzen. Rittner lädt mich jetzt viel ein. Da trinkt man dann gleich doppelt so gerne bzw. doppelt so viel. Ich gehe jetzt auch gerne mal mit ihr essen. Rittner kann zwar nur Gemüse zu sich nehmen, aber das heißt ja nicht, daß sie mein Gericht nicht wenigstens bezahlen kann.

Ich trinke zum guten Essen gerne viel guten Wein. Durch den geplatzten Urlaub hat sie ja auch viel Geld gespart, das sie sonst sowieso nur bei H&M lassen würde. In meine Figur finde ich es sehr viel besser investiert. Und meinen seelischen Schaden kann man mit Gold sowieso nicht aufwiegen. Abgesehen davon ist es Monas einzige Chance, mich auf ihre Kosten abzufüllen, bis ich willenlos bin, denn nur dann kann ich das Gelaber über ihr Buch noch ertragen. Am nächsten Tag fühle ich mich immer schlecht. Hoffentlich ist der Februar bald vorbei. Zum Glück ist es ein kurzer Monat. Dieses Buch macht eindeutig Kopfschmerzen.

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